Fragen (FAQ) zur Lauschabwehr
Lauschabwehr - Hier finden Sie die häufigsten Fragen unser Kunden
Lauschabwehr (Technical Surveillance Counter Measures, TSCM) dient der Aufdeckung von Abhörtechnik wie Wanzen oder versteckten Mikrofonen. Sie schützt vertrauliche Unternehmensinformationen vor Wirtschaftsspionage und Datenabfluss.
Abhörschutz umfasst alle technischen und organisatorischen Maßnahmen zum Schutz von vertraulichen Gesprächen, Informationen und Daten vor unbefugtem Mithören oder Aufzeichnen. Ziel des Abhörschutzes ist es, Abhörtechnik frühzeitig zu erkennen, Informationsabfluss zu verhindern und die Vertraulichkeit sensibler Unternehmensinhalte dauerhaft sicherzustellen.
Unter einem Sweep versteht man eine systematische technische Überprüfung von Räumen, Gebäuden oder Fahrzeugen auf Abhörtechnik. Dabei werden mit spezialisierten Mess- und Detektionsverfahren mögliche Abhörgeräte wie Wanzen, versteckte Mikrofone oder Funkübertragungen gesucht und bewertet, um unbefugtes Abhören auszuschließen.
Typische Geräte zur Lauschabwehrprüfung sind spezialisierte Mess- und Detektionssysteme zur Aufdeckung von Abhörtechnik. Dazu zählen unter anderem HF-Detektoren zur Erkennung von Funkübertragungen, Nichtlineare Junction Detektoren (NLJD) zum Auffinden versteckter Elektronik, Spektrumanalysatoren, Thermalkameras sowie Endoskope für schwer zugängliche Bereiche. Ziel ist die zuverlässige Identifikation aktiver und passiver Abhörgeräte.
Ein Abhören ist für Betroffene meist nicht eindeutig erkennbar, da moderne Abhörtechnik sehr unauffällig arbeitet. Mögliche Hinweise können ungewöhnliche Störgeräusche, unbekannte Funkaktivitäten, plötzlich auftretende technische Auffälligkeiten oder das Bekanntwerden interner Informationen sein. Verlässliche Gewissheit bietet jedoch nur eine professionelle Lauschabwehrprüfung mit geeigneter Messtechnik.
Eine Lauschabwehr ist sinnvoll bei sensiblen Verhandlungen, internen Konflikten, Verdacht auf Informationsabfluss, nach Umbauten oder bei Führungswechseln sowie regelmäßig in sicherheitskritischen Bereichen.
Entdeckt werden können unter anderem Funk-Wanzen, GSM-Abhörgeräte, WLAN-basierte Systeme, versteckte Mikrofone, Kameras sowie manipulierte IT- oder Stromkomponenten.
Die Untersuchung erfolgt systematisch durch Sichtprüfung, technische Messverfahren und spezialisierte Detektionstechnik. Ziel ist es, aktive und passive Abhörmaßnahmen zuverlässig aufzudecken.
Die Dauer hängt von Größe und Komplexität der Räume ab. In der Regel dauert eine Prüfung einzelner Räume mehrere Stunden, größere Bereiche entsprechend länger.
Ja. Professionelle Lauschabwehr wird diskret durchgeführt und kann meist ohne Störung des laufenden Geschäftsbetriebs erfolgen.
Empfohlen werden regelmäßige Prüfungen, abhängig vom Schutzbedarf – etwa jährlich oder anlassbezogen bei erhöhtem Risiko.
Ja. Nach Abschluss erhalten Unternehmen einen vertraulichen Bericht mit Ergebnissen, Bewertung des Sicherheitsniveaus und konkreten Handlungsempfehlungen.
Aktive Lauschabwehr bezeichnet die gezielte technische Untersuchung von Räumen, Leitungen und Geräten mit professioneller Messtechnik zur Detektion vorhandener Abhörsysteme (z. B. Funk-, Kabel- oder netzwerkbasierte Wanzen).
Passive Lauschabwehr umfasst präventive technische, bauliche und organisatorische Maßnahmen zur Reduzierung des Abhörrisikos, ohne eine aktive Detektion durchzuführen.
Kurzfassung:
Aktiv = Auffinden vorhandener Abhörtechnik
Passiv = Vorbeugender Schutz ohne Detektion
NEIN. Wenn Sie Stimmen oder Geräusche hören, handelt es sich nicht um ein typisches Anzeichen für Abhörtechnik. In diesem Fall sollten Sie sich an einen Arzt wenden, um mögliche Ursachen abzuklären. Eine Lauschabwehrprüfung ist nur bei einem konkreten technischen Verdacht sinnvoll.